Kurzzeitspeicher Solarstrom Neusäß / By / D / 12.10.2014

Oktober 12, 2014

Kurzzeitspeicher Solarstrom Neusäß / By / D / 12.10.2014
– regionale Stromerzeugung –

Eines der Hauptprobleme der solaren Stromerzeugung ist die diskontinuierliche
Strommenge, die bedingt durch die Sonneneinstrahlung, Tageszeit und das Wetter, unregelmäßig produziert wird. Es gibt Tageszeiten in denen in Bayern die Stromerzeugung durch Photovoltaik fast den gesamten Strombedarf des Freistaates deckt,
– und systembedingt Zeiten, wie in der Nacht, wo keine einzige kWh Strom erzeugt wird.
Damit ist die Speicherung des Solarstromes eine der wichtigsten Herausforderungen um die Kontinuität und Berechenbarkeit der Stromversorgung zu verbessern.

Eine der Möglichkeiten möchte ich hier vorstellen und zur allgemeinen Diskussion und technischen Realisation anregen.

Lasst Fließ / Flusskraftwerke „rückwärts“ laufen !

Das Prinzip von Flusskraftwerken ist bekannt.
Das Prinzip von Wasserkraftwerksketten ist auch bekannt.

In der Zeit, bevor die Solaranlagen zu Mittagszeiten die größte Menge Strom erzeugten, wurde der Spitzenstromverbrauch, der in der Mittagszeit anfiel, durch die zeitlich abgestimmte Stromerzeugung (Schwellbetrieb) der Wasserkraftwerksketten sichergestellt.

Nun, im Photovoltaikzeitalter, wird genau in diesem Zeitfenster, sofern die Sonne scheint, genau dieser Spitzenstrom in den Solarkraftwerken erzeugt.
Damit ist für die Wasserkraftwerksketten eine diskontinuierliche Konkurrenz entstanden.

Der scheinbare Nachteil der Wasserkraftwerke ( hohe Investitionskosten im Verhältnis zu Solaranlagen uvm) wird zum Vorteil, wenn durch die zeitangepasste Steuerung der Flusskraftwerke dann Strom produziert wird, wenn in den Solarkraftwerken kein – oder wenig Strom erzeugt wird.

Eine Speicherung des im Überfluss vorhandenen Sonnenstroms lässt sich folgerichtig auch dadurch bewirken, dass Wasserkraftwerke und Wasserkraftwerksketten zu Solarstromspitzenzeiten keinen Schwellbetrieb fahren.
(… was eigentlich selbstverständlich sein müsste)

Die weitere Möglichkeit der Energiespeicherung wäre, dass die Wasserkraftwerke, insbesondere Wasserkraftwerksketten „rückwärts“ laufen.

Ich schlage vor, dass Pumpen aus den unterliegenden Staubecken, in Solarstrom-überfluss-zeiten, Wasser in die oben liegenden Becken pumpen.
Damit steht diese Solarstrom Energie zu anderen Zeiten zur Verfügung.

Das Prinzip ist vom Walchensee / Kochelsee Kraftwerk bekannt. Dort wird u.A. mit billigem Nachtstrom vom Kochelsee Wasser in den Walchensee hoch gepumpt.

Ich hoffe mit meinem Gedankengang einen kleinen Beitrag zum bedarfsorientierten Strommanagement geleistet zu haben.

Hannes Grönninger 12.10. 2014

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ich sag: keine neuen windkraftwerke auf hoher see

August 28, 2012
Windrad Montage

So geht´s auch! Die erste Windstromanlage im Landkreis Augsburg

– Solar-Boom – EU-Kommissar Oettinger fordert Obergrenze für Förderung erneuerbarer Energien

 

Fördermittel als Wahlgeschenke?

 

Der „kleine Mann/Frau“ bezahlt wie immer die Geschenke der Politiker an die (Strom)-Wirtschaft. Fast täglich wird dem „Otto – Normalverbraucher“, von Experten, Politiker und Lobbyisten, die Kosten der Energiewende vorgerechnet und dabei die Solarstromförderung in den Mittelpunkt der Kritik gestellt.

Dabei bleibt unerwähnt, dass sich die Kosten der Solarstromerzeugung innerhalb von 10 Jahren auf 1/3 verringert haben, während sich fossilen Energieträger wie Oel, Gas und Kohle verteuert haben.

Die Einspeisevergütung für Solarstrom von Freiflächenanlagen (bis 10MW), die wesentlich die Massenproduktion von Solarmodulen gefördert haben und einen Großteil der Solarstromenergie liefern, beträgt ab 1.8.2012 13,11 Cent, für Binnenwindstrom bei 9 Cent, während mein Bezugspreis für Ökostrom bei 25,12 Cent liegt.

Der Preistreiber im Ökostrombereich liegt auf hoher See, wo nur Großinvestoren und Aktiengesellschaften ihre Geschäfte machen, wo bis zu 19 Cent für Offshore Windstrom bezahlt wird, wo künftig 1/3 der alternativen Energie erzeugt werden soll, – und wo die Devise gilt, je weiter draußen, je tiefer das Wasser, desto höher die garantierten Einspeisevergütungen.

Der Bürger, bzw. die Bürgerin bezahlt es, die Lobbyisten fordern dazu neue Hochspannungstrassen und die Politik schafft dazu die Rahmenbedingungen und vereinfacht, zum Beispiel als Ausdruck der Liberalität, die dazu nötigen Genehmigungsverfahren.

 

Hannes Grönninger


Der Kochstar bekommt einen Isoliermantel

Februar 12, 2010

Haben Sie sich, wie ich, beim Safteinkochen immer geärgert, dass der Kochstar soviel Wärme über seine Oberflächen verliert, – und dabei viel elektrische Energie ohne Nutzen verschwendet wird.

ab August 2010 soll die EPP Ummantelung lieferbar sein.Ich habe versucht die Abwärmeverluste zu minimieren und dem Kochstar meine Lammfelljacke übergezogen. So einfach kann Energie eingespart werden.

Wie viel Strom eingespart werden kann, dazu habe ich einige Messungen gemacht.

Bei 20 Liter Inhalt, im Testfall Wasser,  habe ich den Kochstar das Wasser auf 80 Grad erwärmen lassen, 10 Minuten die Temperatur gehalten.

Mit einem Stromverbrauchsmessinstrument  habe ich den Stromverbrauch des wärmeisolierten Kochstar, mit dem Kochstar ohne Wärmeschutzmantel verglichen und eine Einsparung von ca. 10 % ablesen können.

Nicht viel, – weil die meiste Energie zum Erhitzen des Wassers benötigt wird, – und die Abstrahlungsverluste erst mit der Überschreitung der Außentemperatur auftreten und dann natürlich immer größer werden.

Die größte Energieeinsparung konnte ich im laufenden Betrieb, zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt messen. Je niedriger die Außentemperatur, um so höher die Wärmeverluste, um so höher der Stromverbrauch.

Ca. 80 % des Stromverbrauches konnte ich mit dem wärme- isolierten Kochstar in 5 Stunden einsparen, gegenüber dem Kochstar ohne Wärmeschutzmantel.

Nun habe ich einen Wärmeschutzmantel konstruiert, für den Kochstar und seine Artgenossen, und einen Gebrauchsmusterschutz unter der Nummer 20 2009 015 764.4 angemeldet.

Der Wärmeschutzmantel wird aus EPP hergestellt, 2 Halbschalen und eine Deckelisolierung. Ich rechne mit einem Preis von knapp 20 Euro für die Herstellung und den Vertrieb des Wärmeschutzmantels, und möchte ab August 2010 ausliefern können.

Wenn Sie Interesse an diesem Produkt, einem echten Beitrag zum Umweltschutz, zum Energiesparen und zur effizienten Energienutzung haben, schreiben sie mir ein Mail, groenninger@aol.com, damit ich Sie in die Bestellerliste aufnehmen kann.

Mit freundlichen Grüßen

 Hannes Grönninger


Wärmeschutz: Erste Hilfe Maßnahmen zur Energieeinsparung

August 26, 2008

Öffentliche Veranstaltung, am Donnerstag den 4. September, um 18 Uhr in der ehemaligen Gärtnerei Stiller – in Neusäß-Vogelsang, Beim Bahnhof Biburg 1

5000 Liter Heizöl und eine „kalte Bude“ waren die Bilanz des ersten Jahres in der Gärtnerei Stiller, meinem neuen Zuhause. Dass dies nicht so weitergehen kann, war mir sofort klar. Doch bei der Überlegung, wo fange ich am wirkungsvollsten an, bei der energetischen Haussanierung, da war schnell klar, ohne Fachmann geht das nicht.

Jetzt habe ich zu einer öffentlichen Veranstaltungen zur Landtagswahl den Energieberater und Baubiologen Dipl. Ing. (FH) Wolfgang Hartmann und Interessierte eingeladen, gemeinsam mein neues Zuhause auf Schwachstellen zu untersuchen und Vorschläge zu ERSTE HILFE Maßnahmen zu machen.

Neben den praktischen Tipps gibt Wolfgang Hartmann auch Informationen zur aktuellen und der neuen Energieeinsparverordnung (1.1.2009), den Pflichten zur Erstellung eines Energieausweises sowie über die Fördermöglichkeiten bei der Gebäudesanierung über Zuschüsse und Kredite.

Ich denke, dass von dieser Veranstaltung alle profitieren, die Teilnehmer, die Umwelt und nicht zuletzt der Referent und ich, wenn wir, aus den vielen guten Ratschlägen und Erfahrungen, das vorhandene Wissen nutzen können.

Ich freu mich auf Ihre Teilname, herzlichen Gruß

Hannes Grönninger


Klimaschutz

August 2, 2008

Es geschieht nichts Gutes, …außer man tut es (Erich Kästner).

Blöder Spruch werden Sie sagen, und doch ist es so, dass von uns GRÜNEN eine Vorbildfunktion erwartet wird.

Wie oft habe ich schon gehört …“Sie sind ja auch mit dem Auto da“

Richtig …. Sie haben recht … aber ich … 😦

Ja das „aber ich“ braucht mehr als 8 Worte.

Zum Auto: Ich habe einen Dienstwagen, weil ich im technischen Außendienst bin. Ich fahre ca. 50 000km im Jahr. … falscher Job für einen GRÜNEN? … Ich mache ihn gerne.
Ich habe versucht einen erdgasbetriebenen Turan zu bekommen. Dies wurde leider abgelehnt. Nicht ausgereift, nicht im Betrieb erprobt, kein Tankstellennetz … usw. waren die wenig weitsichtigen Argumente.

Zum Haus: … ah., Sie haben ein eigenes Haus ?!
Ja, mit jeweils der neuesten Heizungsanlage, zuerst Öl – dann Niedertemperaturkessel, dann Gas-Brennwert, jetzt eine Pellet-Heizung. Finanziell rentiert hat sich die Umstellung erst seit die Gas- und Ölpreise explodiert sind.

Und eine Solaranlage haben Sie auch ?!
Ja, zuerst um heißes Wasser zu machen, dann um dem Atomstrom Konkurrenz zu machen, dann um die Bürgersolarstromanlage Neusäß mit aufzubauen.
Inzwischen haben die Neusässer eine Gemeinschaftsolaranlage mit 78 kWp und ca. 70 Anteilseigner.

„Und was tun Sie gegen die steigenden Energiepreise ?!“

Sparen …………..
Möchten Sie wissen wie? ….

Ich kann Ihnen ganz viel erzählen und ich kenne viele Menschen, die noch viel mehr darüber wissen.