Was mich aufregt … Scheinheiligkeit und Mißgunst

August 11, 2008

 

Leserbrief zur Meldung:

 

Verdi-Chef will Luxus-Flüge bezahlen / Kommentar: Jürgen Marks – Erst kommt das Fressen …4.8.08

 

Freiflug, ein Festtags-Fressen im bayerischen Wahlkampf

 

Die Hatz auf den Verdi-Chef Frank Bsirske ist an Demagogie und Diffamierung fast nicht mehr zu überbieten. Wäre der Vize-Aufsichtsrat-Chef  der Lufthansa, - ein Vertreter der Arbeitgeber oder ein Politiker der C oder F Partei, kein Kommentator würde auch nur eine Zeile über die Freiflüge schreiben. Mit der Begründung „Vorbildfunktion“ müssten alle Mitglieder der Flug-, Bahn- und sonstige Gewerkschaften ihre Freiflug-, Freifahrtscheine und andere betriebliche Vergünstigungen zurückerstatten. Kein Gewerkschaftsangehöriger bekäme Vorzugsaktien und kein Bierfahrer seinen Haustrunk. Und auch der Kommentator dürfte  künftig seine AZ nicht mehr mit nach Hause nehmen.

 

Hannes Grönninger – Verdi Mitglied

Gekürzt um den ersten und letzten Satz, - abgedruckt am 5.8.08


Dank an den Webmaster

August 4, 2008

Vielen Dank Winfried für deine Hilfe bei der Gestaltung meiner Homepage


Radikal?

August 3, 2008

Wir, die GRÜNEN sind radikal.

Schluss mit der Atomlüge

Ja – wenn es um das „Unkraut“ bekämpfen geht, würden wir es am liebsten mit der Wurzel ausreißen.


Bayern braucht die GRÜNEN

August 3, 2008

Bayern braucht die GRÜNEN.

Nach 18 Jahren Stadtratsarbeit kann ich Ihnen versichern: Je mehr umso besser.

GRÜNE sind nicht unbedingt die besseren Menschen, aber ich meine, wir GRÜNE sind sensibler, glauben nicht alles und merken schneller wenn Veränderungen notwendig sind.


Bildung

August 2, 2008

Ich bin selber zur Schule gegangen und ich habe zwei erwachsene Kinder …

Sie stöhnen … Politiker

Ja … Politiker sind auch Menschen. Nicht besser und nicht schlechter als die meisten Anderen. Mit dem einen Unterschied: Politiker müssen (weil sie wollen) in der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen.

Was Hänschen nicht lernt …

Schon wieder so ein Schmarrn …
Nein, ich bin überzeugt, dass in diesem Ur-Alt-Spruch ganz viel Wahres steckt … und bestätigt wird dies auch von einer ganzen Menge Fachmenschen.

Frühkindliche ERZIEHUNG ist die Grundlage für Menschen, die soziale Kompetenz, kreatives Denken und Weitblick haben sollen. Die „Herdprämie“, wie sie durch die C-Parteien durchgedrückt wurde, schafft vielleicht im Einzelfall einen finanziellen Ausgleich für eine gute Erziehung im Elternhaus, doch die Elternhauserziehung ist nicht immer das Beste, was einem Kind widerfährt. Kinder brauchen Schutz, einen Schutzengel und manchmal auch Aufpasser, die nicht aus dem direkten Umfeld der Familie kommen.

Auffällig ist, dass zu Wahlkampfzeiten „Jedermann“ öffentlich präsent Fach-Frau/Mann in Erziehung ist. Die notwendigen Maßnahmen verlieren in der Regel nach der Wahl wieder an Wichtigkeit. Und über die 98 % unspektakulären Familiengeschichten, die größeren und kleineren Nöte, wird selten berichtet.

Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort füllen Seiten in unserem GRÜNEN Programm.

Grundschule, Hauptschule, weiterführende Schulen …
Realschule, Fachschulen und Gymnasium …
Berufsausbildung, Studium…
und zu vielem mehr gibt es Ausführliches, – Kompetentes, – Erschöpfendes in unserem Programm und in den Homepages meiner GRÜNEN MitbewerberInnen für den Landtag.

» Hannes Grönninger: Zur Person
» Jugendkriminalität: „Handeln statt wegschauen“, Bericht der Augsburger Allgemeinen zu einer Veranstaltung mit Ekin Deigöz (MdB, GRÜNE) in Untermeitingen.


Klimaschutz

August 2, 2008

Es geschieht nichts Gutes, …außer man tut es (Erich Kästner).

Blöder Spruch werden Sie sagen, und doch ist es so, dass von uns GRÜNEN eine Vorbildfunktion erwartet wird.

Wie oft habe ich schon gehört …“Sie sind ja auch mit dem Auto da“

Richtig …. Sie haben recht … aber ich … :(

Ja das „aber ich“ braucht mehr als 8 Worte.

Zum Auto: Ich habe einen Dienstwagen, weil ich im technischen Außendienst bin. Ich fahre ca. 50 000km im Jahr. … falscher Job für einen GRÜNEN? … Ich mache ihn gerne.
Ich habe versucht einen erdgasbetriebenen Turan zu bekommen. Dies wurde leider abgelehnt. Nicht ausgereift, nicht im Betrieb erprobt, kein Tankstellennetz … usw. waren die wenig weitsichtigen Argumente.

Zum Haus: … ah., Sie haben ein eigenes Haus ?!
Ja, mit jeweils der neuesten Heizungsanlage, zuerst Öl – dann Niedertemperaturkessel, dann Gas-Brennwert, jetzt eine Pellet-Heizung. Finanziell rentiert hat sich die Umstellung erst seit die Gas- und Ölpreise explodiert sind.

Und eine Solaranlage haben Sie auch ?!
Ja, zuerst um heißes Wasser zu machen, dann um dem Atomstrom Konkurrenz zu machen, dann um die Bürgersolarstromanlage Neusäß mit aufzubauen.
Inzwischen haben die Neusässer eine Gemeinschaftsolaranlage mit 78 kWp und ca. 70 Anteilseigner.

„Und was tun Sie gegen die steigenden Energiepreise ?!“

Sparen …………..
Möchten Sie wissen wie? ….

Ich kann Ihnen ganz viel erzählen und ich kenne viele Menschen, die noch viel mehr darüber wissen.


Feuerbrand in Landkreis

Juli 25, 2008

Obstbaumgefährdende Bakterienkrankheit breitet sich rasch aus!

Die Infektion der Obstbäume mit den gefährlichen „Feuerbrandbakterien“ hat sich in Süddeutschland weiter ausgebreitet. Befallen sind, auch für den Leihen erkennbar, vor allem Apfel- und Birnbäume. Der Befall mit Feuerbrandbakterien ist meldepflichtig. BGBI.I 1985,S2551. Über die zuständigen Ämter (Landratsämter und AfLuF) gibt es auch Merkblätter.

Die im Internet veröffentlichten Daten des Amts für Landwirtschaft und Forsten über die Ausbreitung des Feuerbrands sind auf die gewerblichen Obstbauern abgestimmt. Dem Laien ist angeraten, die Hinweise zu hinterfragen und in jedem Verdachtsfall rasch zu handeln.

Die befallenen Baumregionen sind schnellstmöglich zurückzuschneiden. Die Krankheit breitet sich von den Zweigspitzen aus und lässt die Triebe vertrocknen. Ganz deutlich ist der „Krummstock“. Die Blätter an den Zweigenden sind wie ein Bischofsstab nach innen gebogen. Das gefährliche an dem Befall mit Feuerbrand (die Zweigenden sehen aus, als wären sie abgeflammt worden) ist die rasche Ausbreitung, die bis zum gänzlichen Absterben der Bäume führt. Im Allgäu sind die Schäden so gravierend, dass sich durch das Entfernen der großen Bäume bereits das Ortsbild verändert hat.

Das Obst der befallenen Bäume ist nach einhelliger Meinung nicht beeinträchtigt und kann verarbeitet werden. Es gibt für den Privatgartenbau kein schützendes Mittel. Spritzmittel, in der Regel Antibiotika, sind nur im Erwerbsgartenbau zugelassen und machen den Honig zu „Sondermüll“.

Für die privaten Gartenbesitzer bleibt nur der radikale Rückschnitt.

Die Empfehlung der meisten Gartenpfleger ist: „Befallene Zweige sind am Ast abzuschneiden, befallene Äste am Stamm. Stark befallene Bäume ( 10 Zweige und mehr ) sind ganz zu entfernen. Das Schnittgut ist in Folie zu verpacken, um eine weitere Verteilung der Krankheitserreger zu verhindern“. Starkholz kann trocken gelagert im Hausbrand entsorgt werden.

Auf den Kompostieranlagen im Landkreis wurden zum Teil geschlossene Container für die Entsorgung aufgestellt, in den Allgäuer Kommunen wurden Feuerplätze eingerichtet. Die infizierten Äste werden verbrannt. In Privatgärten sind offene Feuer verboten, Ausnahmen sind mit den Nachbarn, der Feuerwehr und den Kommunen abzustimmen.

Weitere Informationen gibt es im Internet und der Homepage des Gartenbauvereins » www.gbvwestheim.de und bei Hannes Grönninger unter » groenninger@aol.com.

» Protokollauszug, Ausschuss für Landwirtschaft und Forsten des bayerischen Landtags, 82. Sitzung, Mittwoch, 13. Februar 2008


Eine Regional-S-Bahn für Augsburg

Juli 21, 2008

Der leistungsstarke ÖPNV ist der Wirtschaftsmotor für die Region

Im ersten Semester Betriebswirtschaft wird gelehrt, dass die Grundlage jeder nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung die Verkehrserschließung ist. Der Münchner und Nürnberger Raum, aber besonders die Gemeinden mit S-Bahn Anschluss profitieren von schnellen und bequemen Zügen in die „Metropole“. Die Verkehrsanbindungen im Großraum Augsburg hängen dieser Entwicklung hinterher. Zugverbindungen werden gestrichen, Anträge und Begehren werden ignoriert und Planungen wie die Mobilitätsdrehscheibe Hauptbahnhof Augsburg werden im Wahlkampf zerredet. Die Uneinigkeit von Stadt und Land schmälert den Einfluss in München.

Wir GRÜNE fordern eine S-Bahn für den Raum Augsburg

Regio-S-BahnRegion und Stadt Augsburg, Jugendliche, in ihrer Mobilität eingeschränkte und ältere Menschen brauchen endlich ein schnelles, umweltfreundliches und modernes Nahverkehrssystem. Dazu gehören neue Züge, behindertengerechte Bahnsteige, umsteigefreie durchgängige Züge und vertaktete Fahrpläne (15-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten). Der Nahverkehrsplan des Landkreises Augsburg – in dem dies alles steht – wartet schon über zehn Jahre auf die Umsetzung, ebenso das Reaktivierungsgutachten für die Staudenbahn. Sie soll bis Langenneufnach integrierter Teil der Regional-S-Bahn werden..

490 Millionen Euro wollte die Staatsregierung für den sündteuren Transrapid zum Flughafen München ausgeben. Nach dem AUS für dieses Prestige Projekt sollen nun diese Gelder anderweitig verteilt werden, zum Beispiel für eine Regional-S-Bahn für den Augsburger Raum.

Wir GRÜNE hatten gemeinsam mit unserer Landtagsabgeordneten Christine Kamm nach den Rückschlägen bei der Regional-S-Bahn (Streichung von Haltepunkten, keine kostenlose Fahrradmitnahme mehr, Eiertanz bei der Finanzierung) eine Petition an den Bayerischen Landtag angeregt. Der Text wurde über die Parteigrenzen hinweg erarbeitet, von fünfzehn Bürgermeistern aus dem westlichen Landkreis übernommen und von 25 000 BürgerInnen unterstützt. Leider lehnte es die CSU-Mehrheit im Landtag ab, die Staatsregierung aufzufordern entsprechend der Petition tätig zu werden.

In unserem Wahlkampf fordern wir von der Bayerischen Staatsregierung einen Masterplan für die Regional-S-Bahn Augsburg, der eine Gesamtfinanzierung enthält und einen Stufenplan für die Realisierung.

Ich bin seit Jahren für die Regional-S-Bahn aktiv und habe in vielfältiger Weise Konzepte mitentwickelt, Vorschläge gemacht, Anträge gestellt und vieles mehr. Und zuletzt habe ich auch noch den „Bahnhof Biburg“ gekauft. Nun fordere ich vom neuen Landrat, dass er seinen Wahlversprechen Taten folgen lässt und zu den Verhandlungen in München einen unabhängigen Bahnfachmann hinzuzieht. Nur wenn alle Beteiligten der Region an einem Strang ziehen, bringen wir die S-Bahn voran.

» Regional-S-Bahn